Musik

Sonntag, 27.11.2022, 17:00 Uhr

6. Abendmusik

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Manuel Trio
 

György Zerkula Violine
Julia Malkova Viola
Eva Lüthi  Violoncello


Johann Sebastian Bach «Goldberg-Variationen» BWV 988
Transkription für Streichtrio von Dmitry Sitkovetsky


Eintritt frei – Kollekte

 

 

 

György Zerkula wurde 1986 in Siebenbürgen geboren. Er stammt aus einer musikalischen Familie mit langer Tradition und erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit sechs Jahren. Schon als Kind nahm er erfolgreich an verschiedenen nationalen Wettbewerben teil. Ab 2002 studierte er am Bela Bartok Musikkonservatorium in Budapest in der Klasse von Vera Czettner und schloss sein Studium im Jahr 2005 mit der Matura ab. Zwischen 2005 und 2009 studierte er an der Conservatoire de Lausanne site Fribourg in der Klasse von Gyula Stuller und absolvierte das Lehrerdiplom mit Auszeichnung. Im Sommer 2011 bestand er an der Hochschule der Künste Bern bei Niziol Bartlomiej den Abschluss MA Music Performance ebenfalls mit Auszeichnung. Er absolvierte ein Praktikum bei der Camerata Bern. Nebenbei spielt er regelmässig in der Camerata Bellerive unter der Leitung von Gabor Takacs Nagy.

Er nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, unter anderem mit Jean Pierre Wallez, Antje Weithaas, Patricia Kopatchinskaja, Benjamin Schmid, Liviu Prunaru, Oleg Kaskiv und Maxim Vengerov. Regelmässig spielt er in Rumänien, Ungarn und der Schweiz und ist als Solist mit dem MAV Symphonie Orchester Budapest, dem Neuen Zürcher Orchester und dem «Karpatmedencei» Festival Orchester- Transilvania aufgetreten.

György Zerkula geniesst jede Form des musikalischen Zusammenspiels, sei es im Rahmen einer Kammermusikformation oder einem Orchester.

Julia Malkova, geboren 1976 in St. Petersburg, Russland, besuchte zuerst die dortige Musikschule von 1982 bis 1990 und erhielt Geigenunterricht, bevor sie von 1991 bis 1995 ihr Studium am St. Petersburger Rimsky-Korsakov Musik College mit Hauptfach Bratsche bei Prof. Elena Panfilova fortsetzte. Dort schloss sie 2001 bei Professor Vladimir Stopichev im Hauptfach Bratsche, Kammermusik und Musikpädagogik mit Auszeichnung ab. Von 1993 bis 1994 war sie Tuttibratscherin und von 1994 bis 1999 Solobratschistin im Orchester des Mariinsky-Theaters (Kirow-Theater) unter der Leitung von Valery Gergiev. 1999 bis 2007 war sie ausserdem Solobratschistin des Madrider Symphonieorchester  (Teatro Real) unter der Leitung von Garcia Navarro und Jesús López Cobos und ebenfalls in Spanien von 2007 bis 2009 Solobratschistin im Symphonieorchester von Radio Television Española unter der Leitung von Adrian Leaper, Seit 2009 war sie als Solobratschistin des Orquesta de la Comunidad Valenciana in «Palau de les Arts Reina Sofia» (Valencia, Spanien) unter der Leitung des Musikdirektors Maestro Lorin Maazel und dem Präsidenten des Festivals Mediterraneo Valencia Zubin Mehta engagiert.

Eva Lüthi wurde in Bern geboren. Sie studierte nach der Maturität am Konservatorium Luzern bei Marek Jerie und Stanislav Apolin und am Sweelinck Conservatorium Amsterdam bei Jean Decroos. Danach trat sie in die Klasse von Thomas Grossenbacher am Konservatorium Winterthur über. Sie erhielt das Konzertdiplom mit Auszeichnung und schloss ihr Studium 2003 mit dem Solistendiplom ab.

Eva Lüthi bekam ein Werkjahr der Dienemann-Stiftung zugesprochen, ist mehrfache Preisträgerin der Kiefer-Hablitzel-Stiftung und wurde mit dem Kulturförderpreis der FDP Bern ausgezeichnet. Sie besuchte Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Arto Noras, Dimitri Ferstmann, Raphael Wallfisch, dem Beaux Arts Trio und dem Carmina Quartett. Die Cellistin ist als Kammermusikerin und Solistin tätig und an mehreren internationalen Musikfestivals aufgetreten, darunter dem «Schleswig-Holstein Musik Festival» und am «Musiksommer Gstaad-Saanenland». Sie ist Mitglied des Norea Trios und des Berner Symphonieorchesters und regelmässig zu Gast beim Tonhalleorchester Zürich. www.noreatrio.com

Veranstaltungsort
Kirche
Veranstalter
Reformierte Kirchgemeinde